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Scott Ski Rückenprotektoren

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Wir empfehlen für alle aktiven Skifahrer und besonders für Freeski-Fahrer mit erhöhter Materialbelastung den Abschluß einer

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Die Skibrille für schlechte Verhältnisse


Den optimalen Schutz im Gebirge bietet Ihnen eine geschlossene Skibrille. Diese lässt keine UV-Strahlen durch und ist bei Nebel oder schlechter Sicht jeder Sonnenbrille haushoch überlegen.

Skibrillen Technik

Eine Skibrille besteht aus folgenden Teilen:

Gehäuse (A) aus flexiblem Kunststoff, bestimmt die Form, Farbe und das Volumen der Skibrille.
Scheibe (B) aus kälte-, kratzfestem und flexiblen Kunststoff, als Einfach- oder Mehrfachscheibe.
Brillenband (C) flexibles Gummiband, mittels Schnallen (D) stufenlos verstellbar.
Verschluss (E) zum Aufsetzten der Brille ohne diese über die feuchte Mütze ziehen zu müssen. Empfehlenswert bei Skibrillen für Brillenträger.
Gesichtsauflage (F) bei guten Brillen aus antibakeriellem und langlebigem Schaum- stoff für druckfreien Sitz.
Belüftung (G) Öffnungen im Gehäuse, rundum mit luftdurchlässigem Schaumstoff gegen Schnee abgedichtet. Der wichtigste Schutz gegen das Beschlagen des Glases.

Kauftipps

Skibrillen gibt es in vielen verschiedenen Formen für schmale oder breite Gesichter, große und kleine Nasen, Rennläufer und Brillenträger. Deshalb sollte man diese unbedingt vor dem Kauf ausprobieren. Achten Sie darauf daß die Skibrille perfekt anliegt und daß keine Druckstellen vom Gehäuse auf dem Nasenrücken vorhanden sind. Schon kleine Druckstellen können nämlich bei einem 6-Stunden-Skitag ganz schön lästig werden. Lassen Sie sich vom Verkäufer zeigen, wie flexibel die Skibrille ist. Gute Skibrillen lassen sich sehr stark verbiegen ohne daß die Scheibe bricht. Gerade bei Kinder-Skibrillen sehr wichtig.

Prüfen Sie, wie weit Ihr Sichtfeld reicht und ob es nicht zu stark eingeschränkt ist. Die Form und Farbe hingegen ist reine Geschmacksache. Skibrillen sehen nicht unbe- dingt cool aus, aber sie sorgen für eine bestmögliche Sicht und damit für mehr Fahr- spass und Sicherheit.

Tipp für Skihasen-Begleiter: lieber eine Begleiterin die eine "hässliche" Skibrille auf der Nase hat, als eine welche bei schlechter Sicht mit einer coolen Designer-Sonnenbrille die Piste runtereiert und einem die Ohren volljammert weil sie nichts sieht. Das nervt! Den Hasen am Besten an der nächsten Schneebar abstellen und alleine weiterfahren. So ist wenigstens der Tag gerettet.

Ausführungen

Gegen das Anlaufen der Brillengläser helfen Skibrillen mit sehr viel Volumen und einer großzügigen Belüftung und Mehrfach-Scheiben mit Anti-Fog-Beschichtung. Graue Scheiben sind besser bei grellem Licht, farbige Scheiben bei schlechten Sichtbe- dingungen, wobei hier große Qualitätsunterschiede bestehen. Bei billigen Skibrillen besteht die Gefahr, daß die Scheibe nicht sauber geformt ist, das Gesichtsfeld wird verzerrt, das Auge ermüdet schneller.  

Eigenschaften der verschiedenen Farben

Graue Scheiben - für sonnige Tage, guter Blendschutz und angenehmes Gefühl, allerdings schlechtes Kontrastsehen.

Orange Scheiben - das universellste Glas für schlechte Sichtverhältnisse, verstärkt den Kontrast und hellt das Bild etwas auf.

Rötliche Scheiben - bieten einen guten Kontrast und hellen das Bild etwas auf. Auch angenehm bei starker Sonneneinstrahlung. Liegt zwischen Grau und Orange.

Gelbe Scheiben - hellen das Bild sehr stark auf man schaut "konzentrierter". Ideal für trübes Wetter oder Dämmerung.

Klare Scheiben - nur für den Einsatz in der Nacht bei Flutlicht sinnvoll.

Verspiegelte Scheiben - für extreme Verhältnisse auf Gletschern und an der Schneebar. Lässt wenig Licht durch, deshalb weiten sich die Pupillen extrem. Schlecht wenn UV-Strahlung seitlich oder unten eindringen kann weil die Brille nicht anliegt.

Skihelm-tauglich

Fahren Sie mit Skihelm achten Sie darauf, daß die Skibrille perfekt in die Öffnung des Skihelmes passt. Auch in diesem Fall probieren Sie die Skibrille unbedingt zusammen mit Ihrem Skihelm.

Brillenträger

Für Brillenträger gibt es spezielle OTG-Skibrillen (OverTheGlas) mit großem Gehäuse und Aussparungen für die Bügel der Korrekturbrille. Hier ist viel Volumen und eine gute Belüftung besonders wichtig, damit die Korrekturbrille nicht beschlägt. Sehr gute Erfahrungen bei extremen Problemen mit dem Beschlagen der Korrekturbrille gibt es mit Skibrillen mit eingebautem Ventilator.

Brillenscheibe beschlagen

Das größte Problem bei der Brille ist das Beschlagen der Scheibe bei bestimmten Wetterbedingungen. Brillen mit großem Volumen und Mehrfachscheiben mit Anti-Fog-Beschichtung bieten den größtmöglichen Schutz, aber auch der ist wirkungslos wenn Sie die Brille beim Liften einfach auf die Mütze schieben. Dann läuft sie nämlich garantiert an. Fahren Sie mit Skihelm ist das kein Problem, für noch Mützenträger ein weiterer Grund die Mütze gegen einen Skihelm zu tauschen.

Brillenpflege

Ist Schnee in der Skibrille klopfen Sie diese aus und tupfen Sie die Scheibe innen mit einem Brillentuch aus. Nicht reiben, da sonst die Anti-Fog-Beschichtung beschädigt werden kann. Transportieren und lagern Sie Ihre Skibrille im mitgelieferten Beutel.

Hat die Skibrille durch einen Sturz einen Riss in der Scheibe können Sie bei hoch- wertigen Modellen die beschädigten Scheiben einfach austauschen, Sie sparen sich so den Neukauf der ganzen Skibrille. Leider machen es viele Sporthändler nicht so gern, weil es viel Aufwand ist.